Ein Schreibblock mit einer Feder auf dem Tisch zum schreiben der Affirmationen

Affirmationen Teil 2 – Ein kleiner Leitfaden zur erfolgreichen Anwendung

Nachdem wir im letzten Artikel gelernt haben, was eine Affirmation ist und was es für verschieden Formen gibt, möchte ich hier speziell auf die Handhabung eingehen, mit denen Du erfolgreich mit Affirmationen arbeitest.

Richtig formulieren – Bleib beim Positiven

Wichtig ist dabei zu beachten, worauf sich der Fokus richtet

Achte darauf, dass die Affirmationen stets positiv verfasst sind und KEINE Verneinungen jeglicher Art beinhalten. Es ist genau, wie beim Visualisieren, bzw. beim Wunsch formulieren. Du kannst nicht gegen etwas, was Du nicht möchtest affimieren, sondern nur dafür.

Was meine ich damit? Schau hier:

“Ich möchte nicht mehr dick sein”

“Ich komme von meinen Schulden weg”

“Ich muss keine Brille mehr tragen”

und so weiter und so weiter. Das ist das Schlimmste, was Du tun kannst. Denn was hast Du vor Augen, wenn Du sowas denkst? “Ich will keinen Unfall bauen”. Genau, Du siehst den Unfall und genau dahin geht der Fokus. Also immer, IMMER positiv formulieren. Verwende das Gegenteil der Verneinung. Das ist unfassbar wichtig. Siehe so:

Ich möchte nicht mehr dick sein” >>> “Ich bin schlank und fit wie ein Turnschuh

Ich komme von meinen Schulden weg” >>> “Ich lebe im Überfluss und kann mir alles leisten

Ich muss keine Brille mehr tragen” >>> “Ich habe gesunde Augen und sehe wie ein Adler

Siehst Du den Unterschied? Bei dem einen konzentrierst Du dich auf die Situation, von der Du weg möchtest und bei dem anderen auf die Situation, die Du erschaffen möchtest. Für etwas zu sein bringt immer mehr Erfolg, als gegen etwas zu sein. Denn die Aufmerksamkeit liegt auf dem Guten.

 

 

Bilder erzeugen Emotionen

Bei den Beispielen siehst Du auch gleich, das bildliche Formulierungen auch immer sehr hilfreich sind.

“Sehen, wie ein Adler”

“Selbstbewusst, wie ein Tiger”

Das erweckt powervolle Gefühle, weil wir es uns direkt vorstellen können. Und die Kraft förmlich fühlen.

 

 

Schreibe Deine Affirmationen immer selbst – Sie müssen zu Dir passen

Du kannst Dir gerne von uns oder anderen Inspirationen sammeln. Aber übernimm sie nicht immer 1:1. Natürlich kann das klappen, aber achte immer darauf, dass die Affirmation, so schön sie auch klingen mag, zu Dir passt.

Jeder Mensch ist da unterschiedlich. Die einen haben es gerne direkter, die anderen lieber blumig umschrieben.

Also, beispielsweise:

“Ich bin reich!”

Haut zwar knallhart raus, was Du wirklich willst, aber gibt es Dir auch ein gutes Gefühl? Oder zweifelst Du direkt daran, oder hast Du vielleicht sogar eine Reaktion darauf, wie Unwohlsein, oder sogar ein körperliches Zucken?

Vielleicht gibt Dir die Affirmation,

“Ich kann mir alles leisten, was ich möchte und ich genieße die Fülle in vollen Zügen”

einfach mehr. Sie sagt zwar genau das selbe aus, aber weniger direkt. Vielen gefällt das zweite Beispiel einfach besser. Es bringt die nötigen Emotionen hervor. Ein warmes Wohlbefinden, das Gefühl von Glück und Freiheit.

Also achte darauf, dass Du Affirmationen immer so schreibst, oder vorandene umschreibst, dass sie zu Dir und Deinem Wesen passen. Dass Du beim Sprechen die richtigen Bilder Deines Erfolgs vor Augen hast und in Dir auch dieses Gefühl fühlst.

 

 

Affirmationen sprechen

Wenn die Affirmation dann fertig ist, geht es zur Anwendung. Die Vorarbeit ist getan und nun wollen wir unsere Glaubensmuster mal auf ein neues Level heben. Raus aus den hemmenden “Kann ich eh nicht” – Glauben zum viel erfüllenderen “Ich kann alles” – Bewusstsein.

 

 

Geduld und Beharrlichkeit

Das wichtigste zuerst. Wer seine Glaubensmuster wirklich ändern will muss oft etwas Zeit mitbringen. So eine Umwandlung passiert nicht von heute auf morgen. Auch wenn es tatsächlich manchmal sehr schnell gehen kann. Es kommt darauf an, wie Du bist und wie Du mit Affirmationen arbeitest.

Egal wie Du sie anwendest, eines haben alle Methoden gemeinsam: Die Quantität. Du musst Affirmationen immer sehr oft wiederholen. Wieder und wieder sprechen oder denken. Denke Sie so oft Du kannst am Tag und halte Dir täglich einige Zeit extra dafür frei.

 

 

Intensität – Darauf kommt es an

Viele, die mit Affirmationen arbeiten machen eines falsch und wundern sich, warum es nicht klappt. Sie sprechen, oder denken ihre Affirmationen immer und immer wieder. Das aber ohne Emotionen und einfach nur lustlos vor sich hin. Das funktioniert einfach nicht!
Egal, wie oft Du es machst. So leicht lässt sich unser Unterbewusstsein nicht beeindrucken. Es muss merken, dass Du es ernst meinst. Du musst Dich ja schließlich selbst von einer neuen Wahrheit überzeugen. Das funktioniert nur mit Nachdruck.

Vielleicht ist das nicht für jeden was, aber ich habe damit die besten Erfahrungen, wenn ich vorm Spiegel stehe und zu mir die Affirmationen spreche. Ich spreche zu mir selbst, wie ein Coach. Ein Mentor, der mich etwas durchschüttelt und mir mit sehr viel Kraft positive Dinge an den Kopf wirft, sodass ich nicht mehr anders kann, als davon überzeugt zu sein.

Tony Robbins nennt das “Incantations“. Das besondere dabei ist, dass Du nicht nur sprichst, sondern mit Deinem gesamten Körper arbeitest. Du fühlst durch die Intensität, wie die neue Wahrheit von jeder Zelle Deines Körpers aufgenommen wird. In seinem Hörbuch “The Edge” (klick hier!) habe ich diesen kleinen, aber feinen Unterschied gelernt und das revolutionierte meine Art und Weise zu affirmieren.

Hier ein kurzer Clip, um Euch ein Bild davon zu machen, was ich meine:

Now I Am The Voice
I Will Lead Not Follow
I Will Believe Not Doubt
I Will Create Not Destroy
I Am A Force For Good
I Am A Leader
Defy The Odds
Set A New Standard
Step Up! Step Up! Step Up!

Das hat schon was. Bringt einiges an Energie mit und wird bei Dir viel bewirken, wenn Du so mit Dir sprichst.

Auch T. Harv Eker empfiehlt in seinem großartigen Werk “So denken Millionäre (klick hier!)” eine besondere Form der Affirmation. Er nennt sie “Deklaration“. Sie beschreibt nicht wie eine Zustandsaffirmation, dass etwas bereits wahr ist, sondern wie eine Prozessaffirmation, das wir die Absicht haben, etwas zu tun oder zu sein.

Auch hier wird die Absicht laut und nachdrücklich kundgetan, damit die Energie in jede Zelle des Körpers gelangt.

Ein Beispiel:

“Ich konzentriere mich stets auf das Gute und Positive in meinem Leben”

Ja, unterwegs die Affirmationen im Kopf sehr oft zu wiederholen und sich dabei großartig und auf dem richtigen Weg zu fühlen ist absolut richtig. Aber zusätzlich solltest Du Dir unbedingt die Freiheit nehmen sie zu hause mit Nachdruck in Dein Unterbewusstsein einzutrichtern. Das wird Dir am Anfang sicher sehr komisch vorkommen. Es ist zuerst auch hilfreich dies zu tun, wenn Du alleine und ungestört bist. Eines ist sicher, ob es Dir komisch vorkommt oder nicht. Es wird sich lohnen und es wird auch richtig Spaß machen. Du wirst Dich mit der Zeit deutlich verändern und für den Moment sofort eine extreme Energie verspüren.

 

 

Wann sprichst Du am besten Affirmationen? Mache daraus keine Prozedur.

Wie schon erwähnt, solltest Du sie möglichst oft sprechen. Aber mindestens einmal täglich für einige Minuten. Das solltest Du Dir zur Gewohnheit machen. Zu einem Ritual. Noch besser zwei oder drei mal täglich. Fang klein an und bringe sie Stück für Stück in einen Alltag unter. Es soll sich für Dich nicht lästig anfühlen. Wenn Du Affirmationen sprichst, während Du so gar keine Lust hast und davon genervt bist, kannst Du davon ausgehen, dass sie nicht viel bringen werden. Vielleicht sogar das Gegenteil. Zwing Dich nicht dazu und bringe Dich davor am besten noch in Stimmung, falls Du diese nicht hast. Das funktioniert gut durch Meditation, oder Musik hören, oder etwas anderes, was Dich glücklich macht. Springe einfach herum, bewege Dich, tanze vor Dich hin, oder grinse 2 Minuten so doll Du kannst. Dann bist Du in guter Stimmung. 🙂

 

 

Ergebnisse der Affirmationen

Sie sollen Dich energetisieren, dass ist schonmal der erste positive Effekt beim Sprechen der Affirmation.
Der 2. positive Effekt sind dann die Ergebnisse, dass, was die Affirmationen aus Dir und Deinem Leben machen. Denn alles beginnt mit den Gedanken. Die Gedanken werden zu Gefühlen und diese dann zu deinen Handlungen.

So erschaffst du dann Dein Schicksal, bringst das Glück in Dein Leben, fühlst Dich stark und gesund und lebst Dein Leben proaktiv.

 

 

Kurz zusammen gefasst:

  1. Affirmationen immer positiv verfassen, damit der Fokus auf dem bleibt, was Du willst und nicht darauf, was Du nicht willst.

  2. Fülle Deine Affirmationen mit Bildern, die ein positives Gefühl in Dir wecken.

  3. Deine Affirmationen müssen von Dir kommen und unbedingt zu Dir und Deinem Menschentyp passen. Schreibe Sie selbst in Deinen Worten und so, dass sie für Dich wohltuend klingen.

  4. Glaubensmuster brauchen ihre Zeit zur Transformation. Je tiefer sie sitzen, desto mehr Energie muss man ihnen widmen.

  5. Intensität. Affirmationen wirken viel stärker, schneller und besser, wenn Du Deinen ganzen Körper einsetzt. Deine gesamte Leidenschaft auf die Veränderung konzentrierst

  6. Es soll Dir Spaß machen. Genieße Deinen Wachstum und sei stolz auf Dich und Deinen Willen, mehr aus Dir zu machen.

     

Ich hoffe die beiden Artikel zu Affirmationen konnten Dir helfen. Fehlt Dir etwas, oder möchtest Du mehr dazu wissen, dann schreibe gerne einen Kommentar unter den Artikel.

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Neuprogrammieren Deiner Glaubens- und Verhaltensmuster!

 

 

Affirmationserie Teil 1: Was Du wissen solltest und wie Du sie am besten einsetzt
Affirmationserie Teil 2: Ein kleiner Leitfaden zur erfolgreichen Anwendung

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One thought to “Affirmationen Teil 2 – Ein kleiner Leitfaden zur erfolgreichen Anwendung”

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